Jetzt haben wir sogar schon unseren eigenen Tag …

Erster weltweiter Tag der MS

Am Mittwoch, dem 27. Mai 2009, findet weltweit zum ersten Mal der “Tag der Multiple Sklerose” – der “Welt MS-Tag” – statt. Ziel des von der Multiple Sclerosis International Federation (MSIF) initiierten Tages ist es, auf die Erkrankung aufmerksam zu machen und die Öffentlichkeit stärker für die Belange von Menschen mit MS zu sensibilisieren. Mit Veranstaltungen unterschiedlichster Art möchten MS-Organisatoren weltweit das Bewusstsein der Menschen für die chronische Erkrankung schärfen, über MS und ihre Auswirkungen aufklären und Verständnis für die Situation der Betroffenen wecken. In Zukunft soll immer am letzten Mittwoch im Mai der “Welt MS-Tag” stattfinden.

 COP_Aufkleber_Welt_MS_Tag4

 Und was macht man an so einem MS-Tag?

Beglückwünscht man sich? Ist es eine Art Feiertag und bekommt man als Angestellter (hitze-)frei?

Oder ist es doch eher was für Nicht-Betroffene?

Im Ernst: Dann finde ich es gut!

Da ich keine Tageszeitung lese, frage ich mich allerdings, wie viel Öffentlichkeitsarbeit so betrieben wurde?

Habt ihr außerhalb von MS-Newslettern, -Websiten oder -foren davon erfahren?

… und das Beste ist:

Meine Freundin mag sie auch!

amber-1

Frisch verliebt

Heute lüfte ich ein kleines Geheimnis:

Ja, ich habe mich verliebt!

Das erklärt wohl auch, warum es in diesem Blog in letzter Zeit etwas ruhiger wurde.

Amber heißt die Süße, ihr Sternzeichen ist Skorpion, sie hat hübsche Augen und langes, rotbraunes Haar. Sie ist zwar deutlich jünger als ich (Alter schützt vor Torheit nicht), versteht sich aber trotdem mit meinen Kindern ganz hervorragend. Naja, ich könnte noch seitenweise schwärmen, aber um es etwas abzukürzen: Sie ist einfach klasse und ich bin rundum glücklich!

Vielleicht verrate ich Euch demnächst mehr oder stelle sogar mal ein Bild ein …

Geschmackssache

Eigentlich ja ohne Worte -

allerdings bin ich auf Eure Kommentare doch ziemlich gespannt …

Vortrag in Offenburg

Am kommenden Montag, den 19. Januar 2009 um 19 Uhr bin ich mit meinem Impuls-Vortrag “MS als Chance”  in Offenburg Gast der Jungen Initiative Ortenau.

http://www.amsel.de/ortenaukreis/w3ml/d6jgv2sze3a1gjhg.php#Januar

Beeindruckendes Lebensmotto

“LIFE’S JOURNEY is not to arrive at the grave safely, in a well preserved body,
but rather to skid in sideways, totally worn out, shouting “Holy shit, what a ride!”

Mavis Leyrer – Age 83

MS als Chance auf Platz 3 der Newcomer-Blogs

Blogartikel zu Bayers Buchempfehlung

»Es ist nicht einfach mit der MS, aber Sie brauchen vier Dinge: Medizin, Vertrauen, Willensstärke und Zeit.«

Mit diesem – zugegeben schönen – Zitat begann der letzte E-Mail-Newsletter der Bayer Schering Pharma.

Es stammt aus einem neu erschienenen Buch “Das schaffen wir” von und für Angehörige von Menschen mit MS.

Weiter im (Presse-)Text:

Vor allem Angehörige, Kollegen und Freunde, aber auch MS-Erkrankte selbst aus 20 europäischen Familien haben sich von der Ethnologin Sabine Schepp interviewen lassen und erzählen ihre persönlichen Erfahrungen mit der MS.

In dem Buch werden neue Lebensentwürfe geschildert, die als Beispiel dienen können.

Hier wird die Selbsthilfe ganz konkret, nämlich “sich mit der Hilfe anderer auf dem eigenen Weg zu orientieren…” Sachkapitel zwischen den Interviews geben dabei weitere Denkanstöße oder auch handlungspraktische Orientierung.

Das Eingangszitat lässt das schon ahnen: Es ist kein Zuckerschlecken mit MS, aber auch kein Weltuntergang.

Das Buch gibt es auf Deutsch, Englisch und Portugiesisch.

Titel: Sabine Schepp: Multiple Sklerose – Das schaffen wir!

20 europäische Familien und Begleiter eines Menschen mit Multipler Sklerose erzählen.

TRIAS Verlag, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-8304-3478-8

Im Sprechzimmer

Im Sprechzimmer des Arztes saßen dicht gedrängt Menschen und warteten.

 

Ein älterer Herr stand nach einer Weile auf und ging zur Sprechstundenhilfe. “Entschuldigung.” sagte er freundlich. “Ich hatte einen Termin um 10.00 Uhr. Jetzt ist es fast 11.00 Uhr. Ich möchte nicht länger warten. Bitte geben Sie mir einen neuen Termin.”

 

Im Sprechzimmer wurde getuschelt. Eine Frau sagte zu einer anderen: “Der ist doch bestimmt schon 80 – was kann der wohl so Dringendes vorhaben, dass er nicht warten kann?”

 

Der Mann hörte die Bemerkung und drehte sich um. Er verbeugte sich vor der Dame und sagte: “Ich bin siebenundachtzig Jahre alt. Und genau deswegen kann ich es mir nicht leisten, auch nur eine Minute der kostbaren Zeit zu vergeuden, die mir noch bleibt.”

Alles eine Frage der Betrachtungsweise

Gestern Abend beim Klavierspiel:

 

Nachdem ich mir meinem Stuhl neben meinen Sohn gerückt hatte, um ihn beim Klavierüben zu unterstützen, fiel sein Blick auf die wenig ansehnliche Narbe, die meinen Unterarm seit vergangenen Dezember nach meinem Bizepssehnenabriss ziert. „Die sieht aber nicht schön aus“ befand er.

 

Nachdem er gesehen hatte, dass Papi darauf  erstmal schlucken musste, dachte er einen Moment nach, um dann zu ergänzen: „Aber weist du was super ist? Wenn Fasching ist, musst du dich gar nicht mehr schminken. Das ist echt cool, gell?“ sprach´s und gab mir Fünf.

 

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