Archive for the 'Fabelhaft' Category

Von der Last des Lebens…

Wieder einmal eine Geschichte, die meinen Blogtitel auf wunderbare Weise umschreibt:

Ein alter Beduine war krank und zweifelte am Sinn des Lebens.

Eines Tages kam er in einer Oase an einem jungen, noch kleinen Palmenbaum vorbei. Frustriert und deprimiert wie er war, nahm er einen dicken Steinbrocken und legte ihn der jungen Palme mitten auf die Blattkrone und dachte gehässig: „Soll auch sie sehen, wie sie damit fertig wird.“

Die junge Palme versuchte, die Last abzuwerfen. Sie wiegte sich im Wind und schüttelte ihre jungen Wedel. Doch – vergebens.

Also begann sie, tiefer und fester in den Boden zu wachsen, um stärker und kräftiger zu werden. Und wirklich: ihre Wurzeln erreichten neue Wasseradern. Die Kraft des Wassers aus der Tiefe und die der Sonne vom Himmel machten sie zu einer außerordentlich starken Palme, die auch den Stein im Weiterwachsen mittragen konnte.

Nach Jahren kam der alte Beduine wieder, um nach dem Baum zu sehen. Da sah er eine besonders hochragende Palme und in der Krone trug sie den Stein.

Und wie sie sich im Wind neigte, schien sie ihm zu sagen: „Ich muss dir danken! Die Last hat mich über meine Schwäche hinauswachsen lassen.“

Quelle unbekannt

 

Ich wünsche Euch allen eine wunderbare Adventszeit!

Finde den Pinguin in Dir

Lebst Du bereits Deine Stärken oder versuchst Du noch, Deine Schwächen zu kaschieren?

Dr. Eckart von Hirschhausen erklärt anhand seines Pinguin-Prinzips, wie wir ein erfülltes und glückliches Leben führen können, indem wir unserer Berufung folgen und unsere Fähigkeiten zum Einsatz bringen:

Vielleicht entspricht es Deinen Fähigkeiten, durch die Arbeit als Coach anderen Menschen zu helfen?

Finde es hier heraus!

Mein Weihnachtgeschenk an alle Leser: Die Geschichte von der Last des Lebens

Ein alter Beduine war krank und zweifelte am Sinn des Lebens.

Eines Tages kam er in einer Oase an einem jungen, noch kleinen Palmenbaum vorbei. Frustriert und deprimiert wie er war, nahm er einen dicken Steinbrocken und legte ihn der jungen Palme mitten auf die Blattkrone und dachte gehässig: „Soll auch sie sehen, wie sie damit fertig wird.“

Die junge Palme versuchte, die Last abzuwerfen. Sie wiegte sich im Wind und schüttelte ihre jungen Wedel. Doch – vergebens.

Also begann sie, tiefer und fester in den Boden zu wachsen, um stärker und kräftiger zu werden. Und wirklich: ihre Wurzeln erreichten neue Wasseradern. Die Kraft des Wassers aus der Tiefe und die der Sonne vom Himmel machten sie zu einer außerordentlich starken Palme, die auch den Stein im Weiterwachsen mittragen konnte.

Nach Jahren kam der alte Beduine wieder, um nach dem Baum zu sehen. Da sah er eine besonders hochragende Palme und in der Krone trug sie den Stein.

Und wie sie sich im Wind neigte, schien sie ihm zu sagen: „Ich muss dir danken! Die Last hat mich über meine Schwäche hinauswachsen lassen.“

Quelle unbekannt

Der Schatz des Lebens

lautet der Titel einer illustrierten Kinderbuch-Manuskriptes, dass ich bereits vor einigen Jahren verfasst habe.

Bestimmt ein dreiviertel Jahr lag es in einem Regal und wartete darauf, von mir an einige Verlage verschickt zu werden (Ich weiß heute auch nicht mehr warum, vielleicht hatte ich einfach Angst …).

Erst nach meiner Diagnose hatte ich dann auf einmal das Bedürfnis, verschiedene angefangene Dinge zuende zu bringen und habe es endlich gewagt.

Leider hat es trotz der Illustrationen einer guten Freundin nicht zu einer Veröffentlichung in einem der renommierten Kinderbuchverlage gereicht.

Wenn es aber ein paar Besucher meines Blogs gibt, die es ihrem Nachwuchs zwischen acht und zehn Jahren vor dem zu Bett gehen gerne vorlesen möchten, würde mich das nichtsdestotrotz sehr stolz machen.)

In diesem Fall schenke ich Euch eine zwanzigseitige Geschichte über den unermesslichen Schatz des Lebens. Auf ihrem Weg lernt Jule eine Menge, was ihr hilft, den Schatz zu entdecken. Und erfährt, warum so viele Erwachsene ihn oft vergeblich suchen …

Für Kinder und Erwachsene, die sich ihre Neugier bewahrt haben.

Einfach per E-Mail anfordern – Ihr erhaltet die Geschichte dann kostenlos im pdf-Format.

Die beiden Frösche

Die beiden Frösche

Zwei Frösche, deren Tümpel die heiße Sommersonne ausgetrocknet hatte, gingen auf die Wanderschaft. Gegen Abend kamen sie in die Kammer eines Bauernhofs und fanden dort eine große Schüssel Milch vor, die zum Abrahmen aufgestellt worden war. Sie hüpften sogleich hinein und ließen es sich schmecken.

Als sie ihren Durst gestillt hatten und wieder ins Freie wollten, konnten sie es nicht: die glatte Wand der Schüssel war nicht zu bezwingen, und sie rutschten immer wieder in die Milch zurück.

Viele Stunden mühten sie sich nun vergeblich ab, und ihre Schenkel wurden allmählich immer matter. Da quakte der eine Frosch: »Alles Strampeln ist umsonst, das Schicksal ist gegen uns, ich geb´s auf!« Er machte keine Bewegung mehr, glitt auf den Boden des Gefäßes und ertrank.

Sein Gefährte aber kämpfte verzweifelt weiter bis tief in die Nacht hinein. Da fühlte er den ersten festen Butterbrocken unter seinen Füßen, er stieß sich mit letzter Kraft ab und war im Freien.

Quelle: Aesop (um 550 v. Chr) / Griechischer Sklave und Fabeldichter


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