Archiv für Dezember 2011

Am Ende die Rechnung

Um die Ecke hab ich einen Freund,

in dieser großen Stadt, die kein Ende hat.

Die Tage vergehen und die Wochen rasen,

und bevor es mir bewusst wurde,

ist schon ein Jahr vergangen.

Ich sehe meinen alten Freund nie,

weil das Leben ein schnelles

und schreckliches Rennen ist.

Er weiß dass ich ihn mag,

wie an den Tagen, als ich damals an seine Tür klopfte.

Und er klopfte an meine Tür.

Wir waren noch jünger,

und jetzt sind wir beschäftigte

und erschöpfte Menschen.

Erschöpft, dieses verrückte Spiel zu spielen,

Erschöpft zu versuchen, Karriere zu machen.

„Morgen“ sag ich, „ich werd Andreas morgen anrufen.

Nur um zu zeigen wie sehr ich an ihn denke.“

Aber morgen kommt und morgen geht,

und die Distanz zwischen uns wächst

Um die Ecke! – und trotzdem meilenweit weg von mir,

„Hier ist das Telegramm, mein Herr.“

Andreas ist heute gestorben.

Und das ist es, was wir bekommen und verdienen:

Am Ende unserer Rechnungen.

Um die Ecke, ein verschwundener Freund.

Vergiss nie, immer das zu sagen was du fühlst.

Wenn du jemanden liebst, sag es.

Hab keine Angst deine Gefühle auszudrücken.

Sag jemandem, was er dir bedeutet,

denn wenn du denkst,

später wäre ein besserer Zeitpunkt,

kann es schon zu spät sein.

Nutze den Tag. Bereue niemals.

Es ist das Wichtigste,

deinen Freunden und deiner Familie immer nah zu sein,

denn sie waren es die dazu beigetragen haben

die Person aus dir zu machen, die du heute bist.

Von der Last des Lebens…

Wieder einmal eine Geschichte, die meinen Blogtitel auf wunderbare Weise umschreibt:

Ein alter Beduine war krank und zweifelte am Sinn des Lebens.

Eines Tages kam er in einer Oase an einem jungen, noch kleinen Palmenbaum vorbei. Frustriert und deprimiert wie er war, nahm er einen dicken Steinbrocken und legte ihn der jungen Palme mitten auf die Blattkrone und dachte gehässig: „Soll auch sie sehen, wie sie damit fertig wird.“

Die junge Palme versuchte, die Last abzuwerfen. Sie wiegte sich im Wind und schüttelte ihre jungen Wedel. Doch – vergebens.

Also begann sie, tiefer und fester in den Boden zu wachsen, um stärker und kräftiger zu werden. Und wirklich: ihre Wurzeln erreichten neue Wasseradern. Die Kraft des Wassers aus der Tiefe und die der Sonne vom Himmel machten sie zu einer außerordentlich starken Palme, die auch den Stein im Weiterwachsen mittragen konnte.

Nach Jahren kam der alte Beduine wieder, um nach dem Baum zu sehen. Da sah er eine besonders hochragende Palme und in der Krone trug sie den Stein.

Und wie sie sich im Wind neigte, schien sie ihm zu sagen: „Ich muss dir danken! Die Last hat mich über meine Schwäche hinauswachsen lassen.“

Quelle unbekannt

 

Ich wünsche Euch allen eine wunderbare Adventszeit!


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